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Tapes oder Bandagen: Sport treiben trotz Verletzung

Abgelegt unter Gesundheit & Ernährung by Redaktion am 14. Juli 2015

Bandagen für verschiedene AnwendungsfälleSport zu treiben, ist gesund und sollte laut Experten auch mehrmals in der Woche ausgeübt werden. Denn so wird der Kreislauf angeregt und der Blutdruck reguliert. Doch was kann getan werden, wenn es an der ein oder anderen Stelle zwickt und es bei dem Ausüben des Sportes zu Schmerzen kommt? Für diese Zwecke gibt es unterschiedliche Hilfsmittel, die unterstützend wirken und auch für Linderung der Beschwerden sorgen können.

Das Tapen: Weiterentwicklung von Bandagen

In der heutigen Zeit ist es eigentlich egal, welche Profi-Sportverantaltung gezeigt wird, die bunten Klebestreifen, genannt Tapes bzw. Kinesiotapes, tauchen immer wieder auf. Doch was bewirken sie genau? Einfach kann gesagt werden, dass sie eine bessere und gesündere Variante der schon lange bekannten Bandagen sind. Experten nach, lösen sie Verspannungen, welche aus unterschiedlichsten Gründen entstanden sind. Zudem sollen sie zur Stabilisierung der betroffenen Köperregionen, zum Beispiel den Bändern, dienen.

Häufig wird gesagt, dass die Farbe des jeweiligen Tapes einen Aufschluss darauf gibt, welche Wirkung mit ihm erzielt werden könne. So sollten zum Beispiel rote Tapes für Wärme sorgen, blaue hingegen seien für die Kühlung zuständig. Diese Theorie wurde aber inzwischen widerlegt und diene eher dem Kopf des Sportlers, indem er daran glaube, dass wenn er ein blaues Tape verwendet, dieses zum Beispiel auch besser bei Prellungen kühlt. Man kann also festhalten, dass alle Tapes gleich wirken und die Farbe nicht ausschlaggebend ist.

Ein weiterer Vorteil der unterschiedlichen Tapes ist es, dass sie die Muskulatur anregen und kühlen, wenn sie nass werden (zum Beispiel nach dem Duschen). Des Weiteren wurde bei unterschiedlichen Studien herausgefunden, dass durch das Tapen bei Bewegung die betroffenen Körperregionen quasi dauerhaft massiert werden, eine Tatsache, welche nützlich ist um die Heilung, zum Beispiel einer Zerrung, zu beschleunigen. Früher war diese Art der Behandlung noch zu teuer für den Hobby-Sportler, inzwischen kann das Tape jedoch kostengünstig in vielen Shops erworben werden. Einen Vergleich gibt es hier.

Genauere Informationen über das Tapen und wie diese Anwendung wirkt, ist hier nachzulesen: http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/tapes-100.html

Die Bandage

Bevor das Tape auf den Markt kam, wurde Sportverletzungen mit unterschiedlichen Bandagen behandelt. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen zu erwerben. Der Shop myreha.com bietet in diesem Bereich ein sehr weites Produktprogramm und zusätzliche Informationen zur Anwendung (siehe auch das Schaubild zu den verschiedenen Bandage-Typen).

Bandagen für verschiedene Anwendungsfälle

Die wichtigste Aufgabe von Bandagen ist die Stabilisierung der betroffenen Körperregion. Der Nachteil gegenüber dem Tape ist es jedoch, dass die Muskeln zurückgehen können, wenn die Bandage zu lange getragen wird. Zudem ist es nach einer gewissen Zeit schwer, sich von der Bandage zu entwöhnen, denn durch das Tragen entsteht ein gewisses Gefühl an Sicherheit.

Fazit

Wie zu erkennen ist, ist es möglich, trotz leichter Verletzungen Sport zu treiben. Beide oben erwähnten Varianten haben Vor- wie auch Nachteile. Das Tape muss von einem Physio- oder Ergotherapeuten aufgetragen werden und ist daher etwas komplizierter. Dennoch überzeugt die Wirkung des Tapes und scheint daher die Zukunft in Sachen Behandlung von Sportverletzungen zu sein.

 



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