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Nachteile von Creatin

Abgelegt unter Gesundheit & Ernährung by Redaktion am 11. Januar 2018

Die Fülle an Angeboten hinsichtlich Nahrungsaufnahme und dem, was gesund oder ungesund sein soll, scheint schier kein Ende zu nehmen. Jeden Tag auf’s Neue gibt es eine unendliche Anzahl an Artikeln, Posts und Blogs, die über Wirkungen und Nebenwirkungen von Substanzen im Körper informieren. Eine dieser Substanzen ist Creatin.

Was ist Creatin?

Creatin wird im menschlichen Körper in der Leber, Niere oder Bauchspeicheldrüse in kleinen Mengen bis zu 2 Gramm gebildet. Es dient vor allem für die Muskeln zur Energieversorgung, ist aber auch für Hirn- und Nervenfunktionen essentiell.

Creatin in der Nahrung

Neben der menschlichen Produktion kommt Creatin in zahlreichen Nahrungen vor. Abgeleitet vom griechischen Wort „Kreas“ (Fleisch), ist es nicht verwunderlich, das Creatin ebendort zahlreich vorhanden ist. Ebenso in Fisch, in kleineren Mengen in Obst und Gemüse.

Bedarf und Vorkommen

In der Wissenschaft scheiden sich, wie so oft, die Meinungen in Bezug auf die notwendige tägliche Menge für den menschlichen Körper. Daraus ergeben sich viele Gefahren und Fehlinformationen, die beträchtliche Nebenwirkungen verursachen können. Während einige von wenigen Gramm Bedarf pro Tag reden, die der Körper grundsätzlich selbst produzieren könnte, sprechen andere von 20 bis 30 Gramm. Zahlreiche Sportler versprechen sich durch die Verabreichung von erhöhten Creatin-Mengen einen schnelleren, effizienteren Muskelaufbau und eine dementsprechende Leistungssteigerung.

Nebenwirkungen von Creatin

Manche Meinungen von Personen in der deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. gehen so weit, dass sie Creatin in die Liste der Dopingsubstanzen aufnehmen würden. Tatsächlich gibt es einige Berichte über mögliche Nebenwirkungen von Creatin. Angefangen von erhöhter Muskelspannung, Gewichtszunahme oder einer erhöhten muskulären Verletzungsanfälligkeit können die Nebenwirkungen bis zu Mundgeruch, Blähungen, Durchfall und Erbrechen reichen. Darüber hinaus kann es zu Muskelkrämpfen und Wassereinlagerungen kommen. Eine erhöhte Einnahme der Creatin-Menge fordert zusätzlich auch die Niere, der Ort, an dem überschüssiges Creatin abgebaut und über den Urin ausgeschieden wird. Die Reinheit des zusätzlich eingenommenen Creatins spielt darüber hinaus eine wesentliche Rolle. Grobe Verunreinigungen und nicht erwünschte Zusatzstoffe können weitere, unbekannte und ernste gesundheitsschädliche Folgen verursachen.

 



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