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Lasik-Operation: Augenlasern im Ausland – Worauf sollte man achten?

Abgelegt unter Gesundheit & Ernährung by Redaktion am 03. Juni 2015

Excimerlaser zur LASIK-BehandlungFür die einen ist sie ein stylisches Accessoire, für die anderen eine echte Plage – die Brille. Wer seit Kindertagen auf sie angewiesen ist, wünscht sich oft nichts sehnlicher, als sie endlich aus seinem Gesicht zu verbannen. Die Lösung: die Lasik-Operation, eine effektive Augenlaserbehandlung.

Augenlasern im Ausland – eine günstige Alternative

So vielversprechend eine Lasik-Operation anfangs auch klingen mag, einen Haken gibt es leider doch: die Kosten. Eine Augenlaserbehandlung zählt nicht gerade zu den günstigsten medizinischen Eingriffen. Wer sich die kostspielige OP nicht leisten kann oder nicht bereit ist, allzu tief in den Tasche zu greifen, der sollte definitiv über eine Lasik-OP im Ausland nachdenken. Auf diesem Wege können die Kosten für den Eingriff nämlich wesentlich reduziert werden.

Professionelle Kliniken mit hochwertigem Equipment und kompetentem, deutschsprachigem Personal finden Sie zum Beispiel in der Türkei, Polen oder in Ungarn. Und das Beste: Hier können Sie Ihre OP auch noch mit einem angenehmen Kurzurlaub verbinden und fremde Länder und Kulturen entdecken, denn einige türkische, ungarische und polnische Kliniken übernehmen Ihre gesamten Reisekosten – von der Anreise bis hin zum Hotelaufenthalt ist alles mitinbegriffen.

Erst einmal Gewissheit verschaffen

Bevor Sie einen OP-Termin in einer ausländischen Klinik vereinbaren, sollten Sie zunächst von Ihrem Augenarzt oder in einer deutschen Augenklinik abklären lassen, ob Sie überhaupt für die Lasik-Op in Frage kommen. Denn nicht jeder ist dafür geeignet. Die Dioptrie muss sich zwischen -10 und +3 bewegen (siehe auch hier). Sollten Sie unter oder über diesen Werten liegen, kann der Eingriff bei Ihnen nicht durchgeführt werden.

Machen Sie sich also nur auf den Weg ins Ausland, wenn Sie absolute Gewissheit haben. Ansonsten wäre es ärgerlich, wenn die ganze Reise mitsamt ihren Kosten völlig umsonst gewesen wäre.

Informieren Sie sich umfassend über Ihre Augenklinik

Bevor Sie sich für eine ausländische Klinik entscheiden, sollten Sie sich zunächst umfassend via Internet, Augenarzt und Telefon über ein geeignetes Krankenhaus für die Lasik-OP informieren. Für den Anfang ist es ratsam, sich hier zu informieren. Die Hygienestandarts im Ausland sind zwar grundsätzlich sehr gut, leider ist die Infektionsgefahr in ausländischen Kliniken laut Statistik aber doppelt so hoch als in Deutschland. Im Idealfall nehmen Sie Kontakt zu früheren Patienten auf, die genau die selbe OP im Ausland vornehmen lassen haben. Ihre Meinung und Erfahrung ist wohl die sichereste Quelle, um gefährliche Infektionen nach der OP vorzubeugen.

Planen Sie gleich mehrere Urlaubstage ein

Die Lasik-OP ist kein umfangreicher und langwieriger Eingriff. Ganz im Gegenteil: Sie nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. So wird leider viel zu schnell vergessen, dass der Eingriff keine Kleinigkeit, sondern doch eine echte Operation ist, die natürlich auch zu unerwünschten postoperativen Komplikationen wie einer ernstzunehmenden Infektion führen kann. Genau deshalb sollten Sie nach der Behandlung auch genug Zeit einplanen, um sich von den Strapazen des Eingriffs richtig erholen zu können. Buchen Sie die Abreise also am besten nicht gleich am nächsten Tag, sondern erst zwei bis drei Tage nach der Laserbehandlung. So bleibt genug Zeit für Entspannung inklusive ein paar erholsame Urlaubstage im Ausland.

Sind Sie für die Lasik-OP geeignet? Haben Sie eine vertrauenswürdige ausländische Klinik gefunden? Haben Sie genug Urlaubstage gebucht? Dann steht Ihrem neuem Leben ohne Brille nichts mehr im Wege.

Bildquelle: Philos2000 / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

 



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